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Noch zeigt der Ausstellungsraum leere Wände. Ein weiterer Bereich ist, für Besucher unzugänglich, als Arbeitsraum eingerichtet.
„Ich könnte ein wenig Duft auflegen.“

Der Abend beginnt mit einem Satz. Gäste treffen nach und nach ein, der Ausstellungsort füllt sich. Es wird betrachtet, gesprochen, sich verhalten. Von Beginn an wird das Geschehen in seinen Facetten von Gesprochenem, Gesten, Handlungen und anderen beobachtbaren Erscheinungen von mark gefiltert und im Arbeitsraum in einzelnen Sätzen notiert: Jedes mark-Mitglied vollzieht dies für sich alleine, und doch ist es eine Handlung des Kollektivs, da sie gemeinsam über den Abend hinweg ausgeführt wird. Jede trägt ein graviertes Namensschild.

Die anhand der Beobachtungen formulierten Sätze werden umgehend ausgedruckt und im Ausstellungsraum an der zunächst leer belassenen Wand aufgehängt. Über den Abend hinweg baut sich an den Wänden ein formales und sprachliches Raster auf, Satz für Satz. Stattgefundenes wird durch das Herauslösen und Aufschreiben zum Beginn einer Erzählung und eröffnet die Möglichkeit zur Fiktion. Besucher werden zu Protagonisten. Im System der sich erweiternden Arbeit oszillieren Erleben und Lesen der selben Situation.

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