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Kasse bearb klein blogExif_JPEG_PICTURE

Raum, Werk, Betrachter. Wir besetzen den Kassenbereich der Ausstellung und befragen das vorhandene Wirkungsfeld.

Nach der Einladung des Kurators zur Teilnahme an der Ausstellung bewerben wir uns beim Veranstalter um den Posten des Ticketverkaufs. Die Anstellung eröffnet die Möglichkeit der künstlerischen Handlung als bezahlte Dienstleistung.

Wir richten den vom Veranstalter bestimmten Ort in der Vorhalle als Kassenhäuschen ein. Wir entscheiden uns für Dienstkleidung und Namensschild, Gesten, Werkzeuge und eine Form der Kommunikation, die auf das Moment konzentriert ist.

kasse

Wir bekleiden eine systemempfindliche Stelle. Zwischen Innen und Außen, zwischen Kunst und Alltag, ausgestellten Objekten und flüchtigen Handlungen, zwischen Eintreten und Verlassen. Der Bruch mit der Konvention ist wahrnehmbar, aber leise.

Geht es um den Moment zwischen uns beiden? Um das WIR, das für einen kurzen Moment existiert und sogleich Vergangenheit wird?

Bereiche überlagern sich: Kassenbuch mit Notiz, Offizielles mit Privatem, inszenierte Handlung mit der ausgeübten Profession. Wir sammeln das aus der Situation entstehende Material, um daraus eine Form der Dokumentation abzuleiten.

Wir kassieren.

Wir verabschieden uns.

 

 

Ankündigung der Arbeit auf der Internetseite des Kunstfrühling 2009:

http://2011.kunstfruehling.de/kunstfruehling09/kuenstler/kuenstler-mark.html

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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